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Wilhelm Busch

Wir gratulieren Wilhelm Busch zu seinem Geburtstag, denn heute wäre der 1832 in Wiedensahl bei Hanover geborenen Dichter und Satiriker 190 Jahre alt geworden. Von ihm stammen die Zeilen:

„Kein Ding sieht so aus, wie es ist. Am wenigsten der Mensch, dieser lederne Sack voller Kniffe und Pfiffe. Und auch abgesehen von den Kapriolen und Masken der Eitelkeit. Immer, wenn man was wissen will, muß man sich auf die zweifelhafte Dienerschaft des Kopfes und der Köpfe verlassen und erfährt nie recht, was passiert ist.…“
(entnommen aus seiner Autobiographie)

Wer kennt ihn nicht, mit seinen uns leibgewonnenen oder heute kritisch betrachteten Figuren, den
deutschen Literaten, Satiriker und Vater der Comikkultur?
Am bekanntesten sind wohl die sieben Lausbubenstreiche von Max und Moritz, die erstmalig 1865 veröffentlicht wurden, oder die fromme Helene, Hans Huckebein und Balduin Bählamm. Sie alle haben auch im Manga-Zeitalter von ihrem Witz nichts eingebüßt.
Der Stil seiner Bilder unverkennbar und der seiner Worte, ein Spiel wie Brause auf unseren Zungen. Auch aus heutiger Sicht eine sauersüße Erfahrung!
Ja, er hat es verstanden im Spiegel der Zeit mit spitzem Bleistifte die Welt zu zeichnen. Mitunter so überzogen, dass selbst der „Dümmste“ nicht umhin konnte zu verstehen. Meist mit einer Moral, wie bei Diogenes und den zwei Korinthern. Oder in diesen Gedicht über die Liebe:

Liebe – sagt man schön und richtig – 
ist ein Ding, was äußerst wichtig.
Nicht nur zieht man in Betracht,
was man selber damit macht,
nein, man ist in solchen Sachen
auch gespannt, was andere machen.

Es lohnt sich, ihn kennen zu lernen, diesen Wilhelm, der kein einfacher Mensch gewesen sein soll, aber wer ist das schon?
Wunderbare weitere Informationen findet man unter www.wilhelm-busch.de

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